DZA beim Tag der offenen Tür des Deutschen Generalkonsulats in Wrocław
Wie kann Astrophysik erlebbar werden? Beim Tag der offenen Tür des Deutschen Generalkonsulats in Wrocław am 30. Mai 2026 zeigte das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA), wie Forschung Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringt.
Martin Kremer, der deutsche Generalkonsul in Breslau, unterstrich die Bedeutung des DZA für die Region:
„Wir freuen uns, dass das DZA in der Region immer mehr Gestalt annimmt. Gemeinsam wollen wir hier einen grenzüberschreitenden Innovations- und Hightech-Standort entwickeln, der Sachsen, Niederschlesien und Breslau miteinander verbindet“.
Der DZA-Stand weckte großes Interesse mit Virtual-Reality-Anwendungen, interaktiven Mitmachangeboten und vielen Gesprächen über die Entwicklung der Lausitz als Wissenschafts- und Innovationsregion. Besonders Kinder und Familien nutzten die Gelegenheit, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Mit Hilfe von VR-Brillen konnten Besucherinnen und Besucher einen virtuellen Rundgang durch das geplante unterirdische Forschungslabor des DZA – das Low Seismic Lab (LSL) – erleben und einen Blick in die Forschungsinfrastruktur von morgen werfen.
„Die Veranstaltung in Wrocław war eine hervorragende Gelegenheit, das DZA den Menschen in Niederschlesien näherzubringen. Das große Interesse und die vielen Gespräche haben gezeigt, wie wertvoll der direkte Dialog zwischen Forschung und Öffentlichkeit ist“,
Dr. Konstancja Satalecka, von der Abteilung Regionale Vernetzung und Wissenschaftskommunikation am DZA.
Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Deutschland und Polen – darunter KoKoPol, das Interreg-Programm Polen-Sachsen, sowie das Deutsch-Polnische Jugendwerk – war das DZA Teil eines vielfältigen Programms, das den deutsch-polnischen Austausch in den Mittelpunkt stellte.
Der Tag der offenen Tür bot Einblicke in die Arbeit des Generalkonsulats und wurde zugleich zu einem lebendigen Fest des deutsch-polnischen Dialogs.