Mission Exoplanet: Wenn Forschung erlebbar wird

Schülerinnen arbeiten gemeinsam an einem Laptop während eines Workshops.

Bereits zum zweiten Mal durften wir Schülerinnen und Schüler des Görlitzer Joliot-Curie-Gymnasiums im Rahmen der Curie-Woche am Deutschen Zentrum für Astrophysik begrüßen. Gemeinsam mit drei 9. Klassen ging es auf eine praxisnahe Reise in die Welt der Exoplanetenforschung. 

Im Mittelpunkt stand ein Projekt mit viel Spielraum zum selbst Gestalten: Die Jugendlichen entwickelten ein eigenes Modell eines Sonnensystems mit zentraler Lichtquelle und einem Planeten in der Umlaufbahn. Dafür modellierten sie den Planeten mit einem Fahrzeug und nutzten Sensoren zur Messung der Lichtkurve. So wurde die Transitmethode – ein zentrales Verfahren zur Entdeckung von Exoplaneten – experimentell nachvollziehbar.

Begleitet von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern arbeitete der Forschungsnachwuchs in kleinen Gruppen. Die Jugendlichen bestimmten ihr eigenes Tempo und entwickelten bei der Programmierung kreative Lösungen.

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Schüler arbeiten gemeinsam an einem Experiment mit Laptop während eines Workshops.

„Für uns ist es sehr wichtig, junge Menschen frühzeitig mit Wissenschaft in Berührung zu bringen. Das fördert nicht nur das Interesse, sondern auch zentrale Kompetenzen wie analytisches Denken und Problemlösung“, 

sagt Jana Bingemer aus der Abteilung Regionale Vernetzung und Wissenschaftskommunikation. 

Der Projekttag bot spannende Einblicke in die Forschung und in die zentralen Arbeitsfelder des DZA: Astrophysik, Datenwissenschaften und Technologieentwicklung.

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